Awards 2017

Many of the works published at Nomos have received prizes. These range from funding awards for printing outstanding scientific works to nationally recognized honors.

'Si vis pacem, para virtutes'

Merkl 'Si vis pacem, para virtutes' Dr. Alexander Merkl ist für seine beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „›Si vis pacem, para virtutes‹ - Ein tugendethischer Beitrag zu einem Ethos der Friedfertigkeit“ in der Kategorie „emerging scholar“ mit dem Preis „Theological Book of the Year“ der European Society for Catholic Theology ausgezeichnet worden.

Das Buch beschäftigt sich mit der Relevanz von Tugenden für die Friedensethik. Es nimmt seinen motivischen Ausgang bei dem Hirtenwort der Deutschen Bischöfe „Gerechter Friede“ (2000) und dem US-amerikanischen Friedenswort „The Harvest of Justice Is Sown in Peace“ (1993). Die systematische Grundlegung wird in konkrete Anwendungsfelder (bspw. Menschenrechte, Zivilgesellschaft) überführt und mit inhaltlich präzisierten „Tugenden der Friedfertigkeit“ ergänzt.

Der Arbeit wurde in der Kategorie "emerging scholar" der Titel „Theological Book of the Year“ der European Society for Catholic Theology verliehen.

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Das Eigentumsrecht in Deutschland und der VR China

Putz Das Eigentumsrecht in Deutschland und der VR China Dr. Alexander Putz beschreibt in seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Das Eigentumsrecht in Deutschland und der VR China – Genese, Status quo und Entwicklungsperspektiven aus rechtsvergleichender Sicht“ mit dem Vergleich von chinesischem und deutschem Eigentumsrecht wissenschaftliches Neuland. Indem er die jeweiligen historischen, rechtsphilosophischen und verfassungsdogmatischen Aspekte analysiert, legt er besonderen Wert auf den rechtskulturellen Kontext und die sozio-politischen Tiefenstrukturen, die das Eigentum prägen. Das Werk geht über eine reine rechtsvergleichende Zustandsbeschreibung dabei hinaus, indem der Autor sich an der Idee versucht, ob konkrete Ideen der deutschen Eigentumsordnung der chinesischen Entwicklung Impulse geben könnten.

Das Werk wurde mit dem Sprachpreis der Universität Mannheim ausgezeichnet, da es Putz in seiner Dissertation gelungen sei, eine komplexe juristische Problematik von supranationaler Bedeutung in auch dem interessierten Laien verständlicher Sprache darzustellen.

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Rechtlicher Rahmen für die Power-to-Gas-Stromspeicherung

Lietz Rechtlicher Rahmen für die Power-to-Gas-Stromspeicherung Fakultätspreis der Universität Göttingen 2017 für Dr. Franziska Lietz

In ihrer beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Rechtlicher Rahmen für die Power-to-Gas-Stromspeicherung“ untersucht Dr. Franziska Lietz die rechtswissenschaftliche Einordnung der Power-to-Gas-Stromspeicherung. Im Power-to-Gas-Verfahren wird ein speicherbares Gas, Wasserstoff oder Synthetischem Methan durch den Einsatz von Strom erzeugt. Diese Technologie kann zur Speicherung von Strom eingesetzt werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Stromspeicherung allgemein sowie insbesondere für die Power-to-Gas-Stromspeicherung sind allerdings noch weitestgehend ungeklärt. Das Werk identifiziert zunächst die relevanten rechtlichen Fragestellungen – orientiert an der Power-to-Gas-Prozesskette. Dies betrifft u.a. die für die Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs relevante Frage, welche Bestandteile des Bezugsstrompreises, z.B. Netzentgelte, EEG- und KWKG-Umlage, Stromsteuer, Konzessionsabgaben, für den bezogenen Strom jeweils anfallen. Zudem stellen sich eine Reihe von Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Durchleitung der erzeugten Gase durch das Erdgasnetz und die Einspeicherung dieser Gase. Kann das erzeugte Gas die Privilegien für „Biogas“ in Anspruch nehmen? Weitere Fragestellungen ergeben sich im Hinblick auf die Vermarktung und Förderung des wiedererzeugten Stromes sowie auf das Entflechtungsrecht.

Dr. Franziska Lietz wurde für ihre Dissertation der Fakultätspreis der Universität Göttingen 2017 für die beste Dissertation verliehen.

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Die lückenhafte Beweiswürdigung im tatgerichtlichen Urteil

Mengler Die lückenhafte Beweiswürdigung im tatgerichtlichen Urteil Wolf-Rüdiger-Bub-Preis für Dr. Till Mengler

In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Die lückenhafte Beweiswürdigung im tatgerichtlichen Urteil – Eine Untersuchung zum System der Beweiswürdigungsfehler“ zeigt Dr. Till Mengler, dass die Beweiswürdigung traditionell als „Domäne des Tatrichters“ gilt, aber inzwischen Revisionsgerichte tatgerichtliche Urteile verstärkt auf sogenannte Beweiswürdigungsfehler untersuchen. Besonders häufig wird hierbei „Lückenhaftigkeit“ moniert. Die Konturen dieses Fehlertyps sind jedoch schwach; ebenso wenig wurde bislang das strukturelle Verhältnis zu den übrigen Fehlertypen herausgearbeitet. Der Verfasser nähert sich dem Problemkreis deduktiv, ausgehend vom verräumlichten Verständnis der Beweiswürdigung als dem Versuch, die Lücke zwischen Prozess- und Tatgeschehen zu schließen. Menglers Untersuchung führt an die erkenntnistheoretischen wie auch normativen Grenzen dieses Schließverfahrens und verdeutlicht, dass die Lücke auch unter Idealbedingungen rational nur verkleinert, nicht aber geschlossen werden kann. Anschließend tritt der Verfasser der herrschenden Auffassung entgegen, die für die Überzeugungsbildung eine subjektiv-irrationale Überwindung objektiv-rationaler Ungewissheit fordert. Aus alldem entwickelt er schließlich ein Konzept der lückenhaften Beweiswürdigung.

Der Arbeit wurde der Wolf-Rüdiger-Bub-Preis 2017 der Universität Potsdam verliehen.

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Mietpreisbremse

Schuldt Mietpreisbremse Dr. Johann-Frederik Schuldt ist für seine beim Nomos Verlag veröffentlichte Dissertation "Mietpreisbremse. Eine juristische und ökonomische Untersuchung der Preisregulierung für preisfreien Wohnraum" mit dem Fakultätspreis der Universität Potsdam ausgezeichnet worden.

Der Zugang der Bevölkerung zu Wohnraum und die Bezahlbarkeit des Wohnens sind seit jeher Kernthemen der Sozialen Marktwirtschaft. Für den Gesetzgeber ist es nicht zuletzt angesichts von rund 23 Millionen Mieterhaushalten in Deutschland politisch attraktiv, mittels gesetzlicher Beschränkungen Einfluss auf die Mietpreisentwicklung zu nehmen. Das Werk zeigt die ökonomischen Auswirkungen derartiger Mietpreisbegrenzungen auf, untersucht ihre regulatorischen und privatrechtlichen Implikationen und arbeitet die Grenzen für eine verfassungskonforme Ausgestaltung heraus. Dabei nimmt der Autor auch zur Diskussion um die sog. Materialisierung des Privatrechts Stellung und entwickelt einen eigenen Ansatz, wie sich unter privatrechtlichen Gesichtspunkten Einschränkungen der Vertragsfreiheit rechtfertigen lassen. Die Arbeit schließt mit einer umfassenden Bewertung der im Jahr 2015 eingeführten Mietpreisbremse, in deren Rahmen insbesondere die Verfassungsmäßigkeit der Mietpreisbremse untersucht wird.

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Whistleblower

Herold Whistleblower Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe für Dr. Nico Herold

In seiner beim Nomos Verlag erschienenen Dissertation „Whistleblower“ zeigt Dr. Nico Herold auf, wie und warum (ehemalige) Mitarbeiter, die über Insiderkenntnisse von organisationellen Missständen verfügen, zu Whistleblowern werden und welches Aufklärungs- und Kontrollpotenzial ihnen besonders bei Wirtschaftskriminalität zukommt. Die Arbeit behandelt dieses Thema erstmalig im deutschsprachigen Raum im Detail. Sie präsentiert die Erkenntnisse aus 28 qualitativen Interviews mit Whistleblowern und schweigenden Insidern sowie 10 weitere mit Angehörigen von (Straf-)Verfolgungsbehörden, Ombudsanwälten etc.

Im Einzelnen liefert das Werk u.a.: vier Persönlichkeitstypen mit unterschiedlicher Whistleblowing-Wahrscheinlichkeit; die ex- und intrinsischen Situations- und Entscheidungsdynamiken in einem objektiven und subjektiven Whistleblowing-Verlaufsmodell; die dabei relevanten Entscheidungs- und Kausalfaktoren und ihre externe Stimulierbarkeit in der Praxis; Implikationen für die weitere Whistleblowing-Forschung und -Gesetzgebung.

Dr. Nico Herold wurde für seine Arbeit der Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe verliehen.

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Amerikanische Allianzen und nukleare Nichtverbreitung

Schneider Amerikanische Allianzen und nukleare Nichtverbreitung Aquila Ascendens Wissenschaftspreis 2016 für Dr. Jonas Schneider Dr. Jonas Schneider ist für seine beim Nomos Verlag erschienene Dissertation „Amerikanische Allianzen und nukleare Nichtverbreitung – Die Beendigung von Kernwaffenaktivitäten bei Verbündeten der USA“ mit dem Aquila Ascendens Wissenschaftspreis 2016 ausgezeichnet worden.

Jonas Schneider geht in seiner Arbeit einer Frage nach, die für die Proliferationsforschung und ebenso für die praktische Nichtverbreitungspolitik hochrelevant ist: Warum stimmen manche außenpolitische Entscheidungsträger von amerikanischen Allianzpartnern einer Beendigung der Kernwaffenaktivitäten ihres Landes zu, während andere Entscheidungsträger – die oftmals derselben Regierung und manchmal sogar derselben Partei angehören – diesen Schritt strikt ablehnen? Herkömmliche Erklärungsansätze stoßen bei dieser Frage an ihre Grenzen. Um zu erklären, warum manche alliierte Entscheidungsträger in eine Beendigung ihrer Kernwaffenaktivitäten einwilligen und andere nicht, entwickelt Schneider eine innovative Theorie, die auf die individuellen Statusvorstellungen der Entscheidungsträger fokussiert. Er überprüft diese Theorie im Rahmen von vier detailliert recherchierten Länderfallstudien und zieht abschließend wichtige Schlussfolgerungen für die Nichtverbreitungspolitik im Mittleren Osten und in Nordostasien.

Der „Aquila Ascendens – Nachwuchspreis für Sicherheitspolitik“ des „DialogForum Sicherheitspolitik“ in Kooperation mit dem „Sicherheitspolitischen Arbeitskreis der Universität der Bundeswehr München“ wird zum zweiten Mal ausgelobt. Prämiert werden sollen bei dem Preis auszeichnungswürdige Dissertationen und Masterarbeiten zum weitgefassten Bereich der Sicherheitspolitik.

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Freiheitsschutz vor staatlicher Gesundheitssteuerung

Kolbe Freiheitsschutz vor staatlicher Gesundheitssteuerung Harry Westermann-Preis 2016 für Dr. Frederike Kolbe

In ihrer beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Freiheitsschutz vor staatlicher Gesundheitssteuerung – Grundrechtliche Grenzen paternalistischen Staatshandelns“ beschäftigt sich Dr. Frederike Kolbe mit der Frage, ob der Staat auf das gesundheitsrelevante Verhalten der Bürger einwirken und sie zu einer gesunden Lebensführung anhalten darf. Die Arbeit zeigt die grundrechtlichen Grenzen paternalistischer Einwirkungen auf das Gesundheitsverhalten auf. Zum einen wird auf der Grundlage einer steuerungstheoretischen Systematisierung verschiedener Wirkmechanismen herausgearbeitet, welche Instrumente staatlicher Gesundheitssteuerung in die grundrechtliche Freiheit eingreifen. Zum anderen wird ausgehend von rechtsphilosophischen Begründungslinien die – in der freiheitlichen Grundordnung diffizile – verfassungsrechtliche Legitimation eines fürsorglichen Schutzes der eigenen Gesundheit differenziert und umgrenzt.

Dr. Frederike Kolbe wurde für ihre Arbeit der Harry Westermann-Preis 2016 verliehen. Der Preis wird an hervorragende wissenschaftliche Arbeiten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster vergeben.

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Die Gestaltung und Sicherung internationaler Investor-Staat-Verträge in der arabischen Welt am Beispiel Libyens und Katars

Stompfe Die Gestaltung und Sicherung internationaler Investor-Staat-Verträge in der arabischen Welt am Beispiel Libyens und Katars Osborne Clarke Promotionspreis für Dr. Philipp Stompfe

In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Die Gestaltung und Sicherung internationaler Investor-Staat-Verträge in der arabischen Welt am Beispiel Libyens und Katars“ zeigt Philipp Stompfe am Beispiel Katars und Libyens, dass ein umfassender Investitionsschutz ausschließlich durch ein Konglomerat an Investitionsschutzmechanismen erzielt werden kann. Erst das Zusammenspiel von nationalen Investitionsgesetzen, BITs und Kautelarjurisprudenz begründet eine nachhaltige Sicherung von internationalen Investitionstätigkeiten in der arabischen Welt. Libyen und Katar gehören beide zu den finanzstarken Ländern der arabischen Welt.

Aufgrund der enormen wirtschaftlichen und finanziellen Machtstellung haben diese Staaten auch rechtspraktisch zunehmend an Bedeutung gewonnen. Investitionsprojekte mit der Größenordnung von mehreren Milliarden Euro zeigen die ökonomische Relevanz dieser Staaten für westliche Unternehmen. Induktiv können anhand dieser Länder typische Problemstellungen internationaler Investitionstätigkeiten in der arabischen Welt analytisch dargestellt werden. Als wesentliche Herausforderung für die Vertragsgestaltung sind die Interpendenz von nationalem und internationalem Recht sowie die Synthese von Recht und Politik hervorzuheben.

Dr. Philipp Stompfe unterzieht die Grundstrukturen des national-arabischen und internationalen Investitionsrechts einer kritischen Betrachtung und zeigt dabei auf, inwieweit die Schwächen dieser Regelungsebenen durch die Inanspruchnahme kautelarjuristischer Mechanismen kompensiert werden können. Für seine Arbeit wurde ihm der Osborne Clarke Promotionspreis 2017 verliehen. Der Osborne Clarke Preis ist eine Initiative der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln in Verbindung mit der Kanzlei Osborne Clarke. Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet des internationalen Rechts.

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Neue Öffentliche Rechnungslegung

Glöckner Neue Öffentliche Rechnungslegung ECA Award 2016 für Dr. Andreas Glöckner

Dr. Andreas Glöckner wurde für seine Dissertation „Neue Öffentliche Rechnungslegung – Konzeptionelle Fundamente und Spezifika eines Normensystems für Gebietskörperschaften“ mit dem European Court of Auditors Award for Research into Public Sector Auditing 2016 (ECA) ausgezeichnet. Die Rechnungslegung deutscher Gebietskörperschaften gibt ein äußerst heterogenes Bild ab. Zugleich erfordern die auf europäischer Ebene diskutierten Reformen ein neues Bewusstsein über die notwendigen Spezifika der (deutschen) öffentlichen Rechnungslegung. Losgelöst vom bestehenden Haushaltsrecht erarbeitet Andreas Glöckner daher ein Ebenen übergreifendes, konzeptionelles Fundament für die ressourcenorientierte öffentliche Rechnungslegung in Deutschland. „Stakeholder“ und Interessenkonflikte werden aus dem wirtschaftlich-faktischen und politisch-rechtlichen Umfeld der Gebietskörperschaften abgeleitet. Daraus werden logisch konsistent und terminologisch präzise ein Zweckkonzept geformt und Ordnungsmäßigkeitsgrundsätze zu dessen Umsetzung definiert. Als Referenzmodelle finden HGB, IFRS und IPSAS sowie die Positionen der in der Literatur dominierenden „Schulen“ Beachtung.

Dr. Andreas Glöckner wurde für seine Promotion, die er an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer abgeschlossen hat, der European Court of Auditors Award for Research into Public Sector Auditing 2016 in honour of “Henrik Otbo” verliehen. Der ECA Award möchte Anreize schaffen und Beachtung herstellen für Arbeiten, die sich mit der öffentlichen Rechnungsprüfung beschäftigen.

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Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken

Thalmann Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken Preis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung für Dr. Dominik Thalman

In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken“ untersucht Dr. Dominik Thalmann die vielfältigen persönlichkeits-, marken- und lauterkeitsrechtlichen Probleme (un-)erlaubter Fremdvermarktung. Das Abbild berühmter Persönlichkeiten ist ein wertvolles Wirtschaftsgut. Nicht wenige Werbende erliegen der Versuchung, Prominente auch ohne deren Erlaubnis für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Der Erfolg einer hiergegen gerichteten Rechtsverfolgung stellt keineswegs (mehr) die Regel dar, wenn die Werbebotschaft um Aussagen im Schutzbereich der Meinungs-, Presse- oder Kunstfreiheit ergänzt wird. Von einem vermögenswerten Ausschließlichkeitsrecht hat sich das kommerzielle Bildnisrecht stellenweise zu einem veritablen Allgemeingut entwickelt. Über die häufig als zu liberal kritisierte Persönlichkeitsrechtsprechung hinaus untersucht die Arbeit deshalb, ob der personale Werbewert ein vor Fremdzugriff geschütztes Quasi-Immaterialgüterrecht darstellt. Neben alternativen Schutzrechtsregimen wie dem „Copyright der Prominenz“ nimmt der Autor dazu die markenmäßige Registrierung von Prominentenbildnissen sowie den lauterkeitsrechtlichen Nachahmungs- und Irreführungsschutz in den Blick.

Dr. Dominik Thalmann wurde für seine Dissertation der Preis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung im Verein der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof e.V. verliehen.

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Neue Öffentliche Rechnungslegung

Glöckner Neue Öffentliche Rechnungslegung ECA Award 2016 für Dr. Andreas Glöckner Dr. Andreas Glöckner wurde für seine Dissertation „Neue Öffentliche Rechnungslegung – Konzeptionelle Fundamente und Spezifika eines Normensystems für Gebietskörperschaften“ mit dem European Court of Auditors Award for Research into Public Sector Auditing 2016 (ECA) ausgezeichnet.

Die Rechnungslegung deutscher Gebietskörperschaften gibt ein äußerst heterogenes Bild ab. Zugleich erfordern die auf europäischer Ebene diskutierten Reformen ein neues Bewusstsein über die notwendigen Spezifika der (deutschen) öffentlichen Rechnungslegung. Losgelöst vom bestehenden Haushaltsrecht erarbeitet Andreas Glöckner daher ein Ebenen übergreifendes, konzeptionelles Fundament für die ressourcenorientierte öffentliche Rechnungslegung in Deutschland. „Stakeholder“ und Interessenkonflikte werden aus dem wirtschaftlich-faktischen und politisch-rechtlichen Umfeld der Gebietskörperschaften abgeleitet. Daraus werden logisch konsistent und terminologisch präzise ein Zweckkonzept geformt und Ordnungsmäßigkeitsgrundsätze zu dessen Umsetzung definiert. Als Referenzmodelle finden HGB, IFRS und IPSAS sowie die Positionen der in der Literatur dominierenden „Schulen“ Beachtung.

Dr. Andreas Glöckner wurde für seine Promotion, die er an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer abgeschlossen hat, der European Court of Auditors Award for Research into Public Sector Auditing 2016 in honour of “Henrik Otbo” verliehen. Der ECA Award möchte Anreize schaffen und Beachtung herstellen für Arbeiten, die sich mit der öffentlichen Rechnungsprüfung beschäftigen.

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Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken

Thalmann Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken Preis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung für Dr. Dominik Thalman

In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Nutzung der Abbilder von Personen des öffentlichen Interesses zu Werbezwecken“ untersucht Dr. Dominik Thalmann die vielfältigen persönlichkeits-, marken- und lauterkeitsrechtlichen Probleme (un-)erlaubter Fremdvermarktung. Das Abbild berühmter Persönlichkeiten ist ein wertvolles Wirtschaftsgut. Nicht wenige Werbende erliegen der Versuchung, Prominente auch ohne deren Erlaubnis für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Der Erfolg einer hiergegen gerichteten Rechtsverfolgung stellt keineswegs (mehr) die Regel dar, wenn die Werbebotschaft um Aussagen im Schutzbereich der Meinungs-, Presse- oder Kunstfreiheit ergänzt wird. Von einem vermögenswerten Ausschließlichkeitsrecht hat sich das kommerzielle Bildnisrecht stellenweise zu einem veritablen Allgemeingut entwickelt. Über die häufig als zu liberal kritisierte Persönlichkeitsrechtsprechung hinaus untersucht die Arbeit deshalb, ob der personale Werbewert ein vor Fremdzugriff geschütztes Quasi-Immaterialgüterrecht darstellt. Neben alternativen Schutzrechtsregimen wie dem „Copyright der Prominenz“ nimmt der Autor dazu die markenmäßige Registrierung von Prominentenbildnissen sowie den lauterkeitsrechtlichen Nachahmungs- und Irreführungsschutz in den Blick.

Dr. Dominik Thalmann wurde für seine Dissertation der Preis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung im Verein der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof e.V. verliehen.

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